Erzählt Andreas Gschleier von seiner Arbeit, beginnen seine Augen zu leuchten: „Wenn ich in den Apfelwiesen arbeite, bin ich ganz im Einklang mit mir selbst, ich meditiere fast.“ Andreas genießt es, bei seiner Arbeit in den Himmel schauen zu können, Vögel singen zu hören und zu wissen, dass seine Bäume vielen Nützlingen eine Heimat bieten.

Auf seinen sieben Hektar wachsen Bio-Äpfel der Sorten Braeburn, Gala, Pilot, Bonita, Natyra® und Kanzi®. Insgesamt 250.000 Apfelbäume stehen hier. Und jeden berührt Andreas im Jahr mindestens zehn Mal.

„Man kann nicht alles kontrollieren“

Der Respekt vor der Natur ist dem Bio-Bauern besonders wichtig. Darum fährt er beispielsweise einen Traktor mit speziellen Reifen, die den Boden der Apfelanlagen schonen und er verzichtet auf Hagelnetze, um den Greifvögeln ihren natürlichen Lebensraum zu belassen.

Ab und an muss er dadurch Verluste durch Hagelschäden hinnehmen, doch das nimmt er in Kauf. „Als Biobauer kann man eben nicht alles kontrollieren“, sagt er und grinst.