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Im Einklang mit der Natur
Schon immer legen die Südtiroler Bauern hohen Wert auf Frische und Qualität der Produkte und eine transparente Produktion. Heute sind der integrierte und biologische Anbau wichtiger denn je. Was in Südtirol seit langem selbstverständlich ist, wurde 1988 mit der Arbeitsgruppe für den Integrierten Obstanbau (AGRIOS) offiziell gemacht: Die nachhaltige Erzeugung von Qualitätsobst. Heute befolgen 96 % der Südtiroler Obstbauern die strengen Richtlinien der Vereinigung.
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bio-marienkaefer Integrierter Anbau – der Qualität verbunden
Integrierter Anbau – der Qualität verbunden
Was zeichnet diesen integrierten Anbau aus? Der Apfelbauer setzt es sich zum Ziel, das natürliche Gleichgewicht der Obstanlage zu erhalten. Insektenfressende Vögel, Igel, Marienkäfer und andere natürliche Gegenspieler der Schädlinge werden geschont. Nur bei Bedarf wird eingegriffen, um die Pflanzen und die Ernte zu schützen. Der Bauer sorgt zudem für den Erhalt der Bodenfruchtbarkeit und -gesundheit.

Der integrierte Anbau unterliegt strengen Kontrollen, die gesunde und qualitativ hochwertige Äpfel garantieren. Dank eines allumfassenden Qualitätssystems ist es in Südtirol außerdem möglich, die gesamte Verarbeitungsphase zurückzuverfolgen und die strikte Einhaltung aller Richtlinien hinsichtlich Hygiene und Lebensmittelsicherheit zu gewährleisten.

 
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Kontrollierter Einsatz
Beim Südtiroler Apfel werden Pflanzenschutzmittel nur dann eingesetzt wenn andere ökologische Mittel nicht mehr weiter helfen. Mit starken Einschränkungen: Die eingesetzten Mittel dürfen keine akute Gefahr für Mensch und Tier darstellen, müssen schnell abbaubar und schonend für Wasser, Boden und Luft sein. Die verbleibenden Rückstände liegen bei der Ernte immer weit unterhalb der gesetzlichen Normen. Alle vorgeschriebenen Richtlinien für den integrierten Obstanbau in Südtirol sind auf der Webseite der AGRIOS einsehbar.
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Natürlich Bio
Südtirol ist mit 41.000 Tonnen Jahresernte Europas größter Bio-Apfel-Produzent. Und ein echter Vorreiter in Sachen Bio. Bereits in den 80er-Jahren begannen die Südtiroler Obstbauern mit dem Apfelanbau nach biologischen Richtlinien. Heute werden etwa 4-5% der Gesamternte biologisch produziert. Dabei wird unter zwei Anbaumethoden unterschieden: Zum einen der organisch-biologische Anbau mit naturnahen Methoden und ohne den Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Zum anderen der biologisch-dynamische Anbau, bei dem jede Maßnahme zudem auch im Hinblick auf das ganzheitliche Ökosystem geprüft und der Einfluss der Gestirne berücksichtigt wird.
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