Hast du dich schon einmal gefragt, was mit einem Apfel passiert, nachdem er vom Baum gepflückt wurde? Hinter jedem Südtiroler Apfel g.g.A. steckt ein Weg mit mehreren Stationen. Von der Ernte über die Lagerung bis zur Sortierung und zum Verkauf. Dabei gibt es einiges zu entdecken.
Alles beginnt mit der Ernte
Von Mitte August bis November herrscht in den Südtiroler Apfelanlagen Hochbetrieb. Die
Apfelbauern und ihre Erntehelfer pflücken jeden einzelnen Apfel von Hand. Dabei kommt es auf den richtigen Reifezeitpunkt an, denn dieser beeinflusst die
Qualität und Lagerfähigkeit.
Anschließend gelangen die Äpfel in Großkisten zu den Obstgenossenschaften. Dort erhält jede Kiste einen Strichcode. So lässt sich später nachvollziehen, von welchem Hof die Äpfel stammen.
Warum Äpfel einen Winterschlaf halten
Wie bleiben Äpfel auch Monate nach der Ernte frisch? Die Antwort liegt in einer besonderen Lagertechnik. In den Kühlzellen herrschen niedrige Temperaturen und ein stark reduzierter Sauerstoffgehalt. Dadurch reifen die Äpfel deutlich langsamer. Mit dieser Methode können sie bis zu zwölf Monate frisch bleiben.
Sobald Bestellungen eingehen, verlassen die Äpfel die Kühlzellen. Maschinen sortieren sie nach Größe, Farbe, Form und weiteren Qualitätsmerkmalen. Anschließend werden die Äpfel je nach Kundenanforderung unterschiedlich verpackt und etikettiert. Von dort aus treten sie ihre Reise zu Kundinnen und Kunden in aller Welt an.
Und wo findest du deinen Lieblingsapfel?
Jetzt kennst du den Weg des Apfels. Vielleicht möchtest du die verschiedenen Sorten auch selbst probieren? In Südtirol kannst du bei zahlreichen Obstgenossenschaften Äpfel direkt im Detailverkauf kaufen.
Auf unserer Seite findest du die
Verkaufspunkte in Südtirol und kannst nach dem gewünschten Ort suchen. Falls du noch keinen Favoriten hast, hilft dir unser
Apfelfinder bei der Auswahl.
Neugierig, was zwischen Ernte und Verkauf genau passiert? Erfahre mehr über den
Weg des Südtiroler Apfels.