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27.01.2026

Hinter dem Südtiroler Apfel g.g.A.

Was heißt g.g.A. und was macht das Südtiroler Apfelkonsortium

Die drei Buchstaben g.g.A. stehen für geschützte geografische Angabe – ein Siegel der Europäischen Union, das für Herkunft und geprüfte Qualität steht. Beim Südtiroler Apfel ist diese Bezeichnung mehr als nur ein Etikett. Sie zeigt dir: Dieser Apfel wächst in Südtirol, reift unter idealen Bedingungen und erfüllt strenge Anforderungen an Anbau, Qualität und Kontrolle.

Doch wer stellt sicher, dass dieses Versprechen auch gehalten wird? Genau hier kommt das Südtiroler Apfelkonsortium ins Spiel. Es verbindet die Menschen, Betriebe und Organisationen, die hinter dem Produkt stehen, sorgt für klare Regeln und dafür, dass jede:r erkennt, was ein Südtiroler Apfel g.g.A. ist.

Nur wenn die Äpfel aus bestimmten Anbaugebieten stammen und nach klar definierten Vorgaben produziert werden, dürfen sie das g.g.A.-Siegel tragen. Dazu gehören nicht nur die geografische Herkunft, sondern auch nachhaltige Anbaumethoden, regelmäßige Qualitätskontrollen und der respektvolle Umgang mit Natur und Ressourcen.

Etwa 6.000 Apfelbäuerinnen und -bauern arbeiten täglich daran, diesen hohen Standard zu sichern – viele davon in kleinen Familienbetrieben, die ihr Wissen über Generationen weitergeben.

Das Südtiroler Apfelkonsortium, gegründet im Jahr 2000, achtet darauf, dass die Richtlinien eingehalten und die Interessen der Südtiroler Obstwirtschaft gewahrt bleiben. Mit dabei sind Organisationen wie der VOG, die VI.P, die Südtiroler Obstversteigerungen und die Fruttunion. Sie stehen für Kontrolle, Vermarktung und Weiterentwicklung – und dafür, dass du mit jedem Biss in einen Südtiroler Apfel g.g.A. weißt, was drinsteckt: echte Herkunft, verlässliche Qualität und viel Leidenschaft.

© Foto: IDM Südtiroler/Apfelkonsortium/Armin Huber

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